ArbZG-Konformität
Wer mehr als sechs Stunden arbeitet, braucht 30 Minuten Pause; wer mehr als neun arbeitet, 45 Minuten. Vergisst das jemand, haftet der Arbeitgeber. Klassische Stempeluhren verschweigen das oder kürzen still — beides ist riskant.
Multi-Tenant-SaaS mit Compliance im Kern — gebaut für den ersten Pilot in einer Zahnarztpraxis. ArbZG-konform, mit DATEV-Lohnschnittstelle und prüfbarem Audit-Pfad.
Wer mehr als sechs Stunden arbeitet, braucht 30 Minuten Pause; wer mehr als neun arbeitet, 45 Minuten. Vergisst das jemand, haftet der Arbeitgeber. Klassische Stempeluhren verschweigen das oder kürzen still — beides ist riskant.
Vergessenes Ausstempeln passiert. Aber jede Korrektur muss prüfbar bleiben: wer hat wann was geändert, mit welcher Begründung? Sonst hält der Datensatz keiner Steuerprüfung stand.
Die Stunden müssen am Monatsende in DATEV landen — ohne manuelles Übertragen und ohne Excel-Brücke. Wir bauen die Schnittstelle so, dass die Lohnbuchhaltung den Export einfach übernimmt.
Mitarbeitende bedienen sie vom Empfang aus, ein API-Kern versorgt mobile Clients gleich mit. Die wichtigsten Bausteine:
Fehlt die Pflichtpause beim Ausstempeln, ergänzt der Server sie als markierten Pausen-Eintrag vor dem Stempel-Ende. Die Original-Stempelzeiten bleiben unverändert; im Dashboard erscheint ein „ArbZG"-Badge — keine stille Kürzung, sondern eine nachvollziehbare Korrektur.
Mitarbeitende × Wochentage als Grid. Aus einer Schichtrolle („Frühschicht Mo–Fr") rollt der Manager eine Woche per Klick aus — idempotent: belegte Slots bleiben unverändert, neue ergänzen sich. Inkl. gesetzlicher Feiertage je Bundesland.
Mitarbeitende beantragen, Führungskräfte entscheiden — mit getrennten Feldern für Antragstext und Entscheidungs-Notiz. Statuswechsel mit Konflikterkennung, Selbst-Rücknahme möglich. Betriebsurlaub als Massenaktion; Überlappungen werden idempotent übersprungen.
Admins und Manager dürfen Buchungen nachträglich anpassen — aber nur mit Pflicht-Begründung. Wer, wann, warum landet als Audit-Tripel an der Buchung. Nach jeder Korrektur wird die ArbZG-Pause neu berechnet, damit Brutto und Compliance immer zusammenpassen.
Geplant gegen Ist, kumulativer Saldo, Filter nach Person und Zeitraum, ein-klick-CSV. Für die Lohnschnittstelle gibt es einen DATEV-Lohnimport-Export mit Lohnarten-Mapping — kein manuelles Übertragen mehr.
Jede Praxis hat ihren eigenen Mandanten, vollständig isoliert auf Datenbankebene. Fremde Daten sind nicht „verboten" sichtbar — sie existieren für den falschen Mandanten gar nicht. Auch über die API. Das ist die DSGVO-relevante Lesart.
Eine stille Brutto-Kürzung wäre einfacher zu implementieren — aber sie ist intransparent und schwer zu erklären, sobald jemand die App-Liste mit der Stempeluhr-Liste vergleicht. Unsere markierte Auto-Pause ist erkennbar, korrigierbar und im Audit nachvollziehbar.
Klickt eine Führungskraft auf „Genehmigen" doppelt, bekommt sie beim zweiten Versuch eine Konflikt-Meldung statt eines stillschweigenden Überschreibens des Entscheider-Stempels. So bleibt klar, wer wann tatsächlich entschieden hat.
Der Stack braucht keine externen Cloud-Services. Wer auf eigene Infrastruktur Wert legt — etwa, weil Patientendaten im selben Netz liegen — kann die App auf einem eigenen Server betreiben. Docker Compose, Postgres, fertig.
Django 5 + DRF im Backend, Vue 3 + Vite + TypeScript + Tailwind im Frontend, PostgreSQL als Datenbank, JWT-Auth mit E-Mail-Verifikation, Multi-Tenancy als Row-Level-Isolation. OpenAPI via drf-spectacular, TypeScript-Typen werden daraus generiert. Containerisiert über Docker Compose, self-host-fähig auf jeder Linux-VM.
M3 in Review: 193 Backend-Tests grün, Frontend-Build clean. Die Pilotpraxis bekommt das System mit dem oben beschriebenen Funktionsumfang.
Als Nächstes:
… Sie ein KMU mit 5 bis 50 Mitarbeitenden sind und eine moderne Web-App suchen, der Sie die folgenden Themen wichtiger als ein bunter Funktions-Katalog sind:
Wir zeigen Ihnen den Pilot-Stand in einer kurzen Demo und besprechen, wie sich das in Ihre Buchhaltung einfügt.